Fett gehört nicht auf die Hüfte

Kein Lebensmittel hat einen derart schlechten Ruf wie Fett. Es zaubert die Polster auf die Hüften und ist in der Lage unsere Gene und unseren Stoffwechsel zu verändern. Forscher haben jetzt im Detail beobachtet, wie sich eine fettreiche Ernährung auf unseren Körper auswirkt. Demnach schafft es Fett nicht nur unseren Blutdruck zu erhöhen und Hungergefühle auszulösen, sondern schraubt auch am Tag-Nacht-Rhythmus. Das Risiko für Herz-/Kreislauf-Themen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und bestimmte chronische Störungen ist bei einem hohen Körperfettanteil überdurchschnittlich groß.

Es ist hinreichend bekannt, dass zu viel Körperfett langfristig zu gesundheitlichen Problemen führt. Durch kurzzeitiges Fasten reduziert sich zwar das Körpergewicht, allerdings entspricht diese Reduktion meistens nicht einem Fettverlust.

Fett finden wir sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln und Produkten. Was umgangssprachlich einfach nur als Fett bezeichnet wird, lässt sich beim näheren Hinsehen in viele Untergruppen einteilen (z.B. essentielle Fettsäuren, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren). Die Wirkung dieser einzelnen Gruppen auf den menschlichen Körper ist ein sehr komplexes Thema.

Fette liefern von allen Nährstoffen am meisten Energie (37 KJ pro Gramm). Überschüssiges Fett, das vom Körper nicht verbraucht wird, wird als Körperfett gespeichert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält eine Fettzufuhr von 60g bis 80g pro Tag für einen erwachsenen Menschen für ausreichend.